H1 Grün statt Grau

H2 Grün statt Grau: Der Nachbar stört immer

Foto/Video: axa

"Wir wollten einfach anfangen". Die Idee kam aus der Nachbarschaft selbst. „Wir hatten alle das Gefühl, dass uns ein Ort fehlt, an dem wir zusammenkommen können – nicht nur digital, sondern echt und draußen“, erzählt Miriam (32), eine der Mitgründer:innen. Gemeinsam mit anderen Anwohner:innen stellte sie einen Antrag beim Quartiersmanagement, organisierte Sachspenden und baute in wenigen Wochen die ersten Hochbeete – aus alten Paletten und recycelten Materialien.

"Wir wollten einfach anfangen". Die Idee kam aus der Nachbarschaft selbst. „Wir hatten alle das Gefühl, dass uns ein Ort fehlt, an dem wir zusammenkommen können – nicht nur digital, sondern echt und draußen“, erzählt Miriam (32), eine der Mitgründer:innen. Gemeinsam mit anderen Anwohner:innen stellte sie einen Antrag beim Quartiersmanagement, organisierte Sachspenden und baute in wenigen Wochen die ersten Hochbeete – aus alten Paletten und recycelten Materialien.

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"Wir wollten einfach anfangen". Die Idee kam aus der Nachbarschaft selbst. „Wir hatten alle das Gefühl, dass uns ein Ort fehlt, an dem wir zusammenkommen können – nicht nur digital, sondern echt und draußen“, erzählt Miriam (32), eine der Mitgründer:innen. Gemeinsam mit anderen Anwohner:innen stellte sie einen Antrag beim Quartiersmanagement, organisierte Sachspenden und baute in wenigen Wochen die ersten Hochbeete – aus alten Paletten und recycelten Materialien.

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"Wir wollten einfach anfangen". Die Idee kam aus der Nachbarschaft selbst. „Wir hatten alle das Gefühl, dass uns ein Ort fehlt, an dem wir zusammenkommen können – nicht nur digital, sondern echt und draußen“, erzählt Miriam (32), eine der Mitgründer:innen. Gemeinsam mit anderen Anwohner:innen stellte sie einen Antrag beim Quartiersmanagement, organisierte Sachspenden und baute in wenigen Wochen die ersten Hochbeete – aus alten Paletten und recycelten Materialien.

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Heute kümmern sich rund 25 Menschen regelmäßig um den Garten – von der Rentnerin bis zum Teenager. Es wird gepflanzt, geerntet, gekocht und manchmal einfach nur zusammen Tee getrunken. Jeden Samstag ist „offener Gartentag“, an dem auch Passant:innen mithelfen oder einfach nur reinschnuppern können.

Der Garten ist dabei mehr als nur ein Ort für Pflanzen – er ist Treffpunkt, Lernort und grünes Experimentierfeld.

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In den Beeten wachsen unter anderem:

  • Mangold, Radieschen, Rote Bete

  • Erdbeeren, Minze, Lavendel

  • Tomaten in selbstgebauten Rankhilfen

Wichtig ist den Initiator:innen der nachhaltige Anbau: „Wir nutzen ausschließlich torffreie Erde, verzichten auf Chemie und setzen auf Mischkultur. Das klappt besser, als viele denken.“

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Marie Kilg ist Journalistin, Produktmanagerin und Medienberaterin. Sie hat Bots für Medienunternehmen und Universitäten entwickelt, an der Erstellung der deutschen Persönlichkeit für Amazons Alexa mitgewirkt und die Turing Agency mitgegründet, eine "künstlerische Agentur für Mensch-Maschine-Unschärfen", die KI-Diskussionen in der Gesellschaft fördert.

Als Chief AI Officer der Deutschen Welle koordiniert Marie Innovationsprojekte für den internationalen Journalismus. Sie trainierte 2017 ihr erstes neuronales Netzwerk und brachte 2022 die erste nicht-menschlichen Zeitungskolumnist:in in eine Printzeitung. Seit 2023 moderiert sie mit Gregor Schmalzried und Fritz Espenlaub den wöchentlichen "KI-Podcast" der ARD.

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